Ich bin mal wieder am Boden. Scham und Versagen, das volle Programm. Dabei kommt doch jeden Monat Geld rein. Nun gehöre ich jedoch nicht zu den Leuten, die sich nach Erklimmen eines neuen Gipfels dauerhaft auf die faule Haut legen. Sobald ich höre, dass der Meier noch einen Berg mit mehr Höhenmetern erklommen hat, werde ich wach. Sätze wie: „Mit 100.000 im Depot lässt sich kein Lebensunterhalt bestreiten“ aktivieren meinen Terminatormodus. Das Ausbildungsmaterial von Florian Homm zeigt mir, was ich für eine erbärmliche Amateurwurst bin. Gleichzeitig verspüre ich einen intensiven Lernschub, ganz so als hätte ich das aktuelle Plateau verlassen. Ich sitze also alleine in meiner Höhle und schmiede energiegeladen neue Pläne.
Niederlage und Kämpfermentalität in Kombination im Money Report Dezember 2025.
Performance
Exakt das, was ich mit meiner dämlichen und deshalb zu Grabe getragenen 12/12 Strategie zustande gebracht habe:

Positionen
Die Schweizer haben Zulauf bekommen, es gibt Index-Positionen, Bonds, Hedges und einige Rohstoffe:



Trading
Beim Optionshandel bin ich jetzt vollständig dazu übergegangen, Trades nur dann anzugehen, wenn die Volatilität hoch ist und das Produkt einen fairen Kaufpreis bietet. Nahezu alle Gewinne stammen deshalb aus dem Positionshandel. Zum Glück konnte ich am Ende des Jahres einen Verlust verbuchen. Das hat mir Gelegenheit gegeben, meine Entscheidungen zu überdenken.
Dank meiner KI Assistenz habe ich bei Captrader die Einstellung gefunden, mit der mir in der TWS wieder meine Forex-Positionen angezeigt werden. Hier und da trade ich mir mit Währungen wieder ein paar Kröten zusammen.
Die weiter unten aufgeführte Lernaktion gab mir schon einen ordentlichen Schub. Trotzdem wird es sicherlich noch einige Monate dauern, bis ich alles erlernt habe und auch umsetzen kann.
Leider schließe ich den Dezember mit einem Verlust, da mir Optionen auf FSK vor Ablauf des Stichtages eingebucht wurden und der Kurs am selben Tag stark fiel. Da ich den Sektor unter gewichten will, habe ich die bittere Pille halt geschluckt. Der Verlust ändert auch nicht viel am Jahresergebnis. Ohne den harten April, indem mein Depot ganz knapp die Grenze meiner Margin unterschritten hatte und ich zum dritten Mal in meiner Geschichte heftig bluten musste, hätte das Ergebnis zwar besser, aber trotzdem noch armselig ausgesehen.
- Höchster Tagesgewinn: +221,60€
- Niedrigster Tagesgewinn: +21,10€
- Höchster Tagesverlust: -1.557,358€
- Niedrigster Tagesverlust: -0,50€
- Gesamter Gewinn auf Monatsbasis: +934,60€
- Gesamter Verlust auf Monatsbasis: -1.607,55€
- Realisierter Nettoverlust auf Monatsbasis: -672,95€
- Realisierter Nettogewinn auf Monatsbasis: +0,00€
- Realisierter Nettoverlust auf Jahresbasis: -8.571,95€
Dividenden
Die Dinger halfen mir in 2025 mein ungünstiges Risikomanagement beim Optionshandel aufzufangen. Für den Dezember verbuche ich +1.098,95€:





Einsteigerdepot
Kurzfristig hatte ich die Idee, ähnlich wie einige in Minnesota, aus der Garage eine Kindertagesstätte zu machen und Staatsgelder zu kassieren, ohne dass Kinder in der Einrichtung wären. Dafür würde ich auch ein Schild aufhängen, auf dem „Learing Center“ steht. Aber Betrug auf Kosten anderer entspricht nicht meinem Wertesystem und ich möchte zudem gerne herausgefordert bleiben. Also bleibt der „Mieter“ drin und ich kassiere fröhlich und völlig legal weiter.
Spoiler: Ab Januar 2026 wird es hier eine Neuerung geben!
Dividenden:



Performance:

Entnahmen
Wie angedroht, habe ich mein Reservekapital teilweise entnommen:

Jahresergebnis
In Summe habe ich nahezu nichts verdient. Gründe lauten wie folgt: Risiko noch etwas zu hoch, auch wenn es eine extreme Vola war, welche nicht häufig vorkommt, muss mein Depot solche Ereignisse aushalten können. Dazu gesellen sich Bequemlichkeit und mangelhafte Makro-Kenntnisse. In Zahlen ausgedrückt liegt mein Jahresergebnis bei atemberaubenden +3.075,05€. Der Buchwert liegt bei traurigen -14,88%.
Ausblick
Die Schatten der Vergangenheit sind lang und erhebliche Buchverluste [OXLC] in 2026 nicht auszuschließen. Jedoch fahre ich parallel die funktionierenden Ansätze, nutze die Fehltritte als bewusst implantierte Traumata und richte den Fokus auf die erfolgreichen Trades und Investitionen. Insgesamt soll es weniger Trades und auch keinen neuen Strategien mehr geben. Es geht hier nur noch um Geduld, Chancen-Risiko-Verhältnis und Cash.
Wenigstens habe ich jetzt vollständig verstanden, warum mein Depot in diesem Jahr so schlecht aussieht. Mit dieser Erkenntnis freue ich mich auf das nächste Jahr, welches mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit herausfordernd sein wird. Insbesondere, weil ich mir leichtfertig Positionen habe einbuchen lassen, die ich irgendwann auch wieder loswerden will.
Carry Trade
Wie in einem älteren Beitrag erstmalig erwähnt, suchte ich seitdem nach einem für meine Persönlichkeit passenden Carry-Trade. Diesen habe ich nun gefunden. Ich leihe mir CHF zu 1,4% und lege das Geld teilweise in einen [viel diskutierten] ETF mit ca. 8,2% Nettorendite. Damit liegt meine Gesamtrendite bei ca. 6,8%]. Zusätzlich halte ich US T-Bills. Zwar mit weniger Profit, dafür jedoch einer mittelfristigen Haltedauer. Dieses Konstrukt werde ich von jetzt an dauerhaft fahren und je nach Marktlage erhöhen oder verringern:

Florian Homm Ausbildungspaket
Wie auf X angekündigt, habe ich mir das gnadenlos günstige Paket [92,50CHF/2 Jahre] gekauft. Zunächst die für mich positive Erfahrung: Mir wurde ordentlich der Kopf gewaschen, einerseits wegen Fehlern der Vergangenheit und andererseits wegen Fehlern, die ich aktuell noch begehe. Das Paket bietet enormes Fachwissen mit kreativen Ansätzen und diversen Finanzprodukten. Genug Stuff, um mich das nächste Jahr zu beschäftigen.
Die Inhalte werden teilweise nach dem Gießkannenprinzip angeboten. Unzählige Stunden Videomaterial im Erzählstil. Dank meiner bisherigen Erfahrung hatte ich die Möglichkeit, anzuknüpfen. Ohne dies wäre ich sicherlich überfordert gewesen. Es gibt zusätzlich strukturiertes Ausbildungsmaterial [White Paper] zur Vertiefung.
Nun das Negative: Der Internetauftritt ist teilweise wenig durchdacht. Die Animation der Webseite stört die Videobetrachtung, wenn man nicht zu Vollbild oder PiP wechselt. Teilweise sind die Unterlagen der Lerninhalte lieblos gestaltet.
Dennoch bin ich ziemlich begeistert über das Lernangebot und kann es nach einwöchiger Nutzung zum aktuellen Preis bereits bedenkenlos weiterempfehlen. Es hilft mir sehr dabei, meine Erlebnisse erneut zu beleuchten, meine Erfolge bestätigt zu sehen und meine Fehler gnadenlos vorgeführt zu bekommen. Allerdings hätte mir das Abo mit einer Laufzeit von einem Monat bereits ausgereicht, um die für mich relevanten Lerninhalte zu verinnerlichen. Hier einige Themen, die ich mir herausgepickt habe und welche ich in den nächsten Monaten nach meiner eigenen Erfahrung hier vertieft veröffentlichen werde:
- Money Flow
- Gewinnmargin
- Rückenwind & Gegenwind
- Peergruppenvergleich
- Eigenkapitalrendite
- Mikro & Makro
- Zyklen
- Konkurrenzvorteil
- Wiederbeschaffungswert
- Buffett-Indikator
- Wertzerstörer
- Wertschöpfer
- Bandbreite
Zusätzlich werde ich mich noch mit diesen Parametern auseinandersetzen:

Homm Long & Short
Grundsätzlich habe ich eine ordentliche Skepsis gegenüber Börsenbriefen. Schließlich ist am Ende der Faktor Mensch, der über Erfolg und Misserfolg entscheidet. Grundgedanke bei einem Börsenbrief? Ich zahle Geld, erhalte eine Kaufempfehlung, kaufe die Position und fühle mich gut, wenn das Produkt im Wert steigt. Wenn nicht, verurteile ich den Herausgeber des Börsenbriefes. So meine primitive Vorstellung.
Kleiner Scherz am Rande, denn natürlich habe ich diese Einstellung nicht, sondern stehe vollständig auf Eigenverantwortung.
Nun aber zum Börsenbrief. Es gibt aktuell eine Aktion, bei der der erste Monat für 49,50€ zu haben ist. Damit erhält man Zugriff auf alle bereits erschienenen Inhalte. Der Webauftritt ist übersichtlich gestaltet, die Ladeperformance jedoch mangelhaft. Es gibt monatlich erscheinende PDF, die zunächst das Makro [Marktumfeld] behandeln. Dann gibt es einen begründeten Vorschlag für eine Long-Position und für eine Short-Position. Darüber hinaus gibt es Vorschläge für eine Watchlist, jeweils mit Long und Short Kandidaten. Zusätzlich findet sich noch ein Musterdepot in dem Auftritt wieder. Die Inhalte halte ich für professionell gefasst.
Einige Vorschläge habe ich mir angesehen und die Trefferquote liegt bei über 50%. Ob man dafür einen Börsenbrief braucht, sei jedem selbst überlassen. Für mich ist das Produkt nicht geeignet, da ich einen anderen Stil fahre, vollständig selbst entscheiden möchte und ich unbedingt die Werkzeuge erlernen will. Tiefere Herangehensweisen vermittelt der Börsenbrief durchaus und bietet eine solide Betrachtung.
Am Ende entscheidet jedoch der Markt, wohin die Reise geht. Also bleibt es bei mir, mein Chancen-Risiko-Verhältnis auszumachen und Produkte und Herangehensweisen zu finden, die meiner Persönlichkeit entsprechen. Weiterhin gibt es entsprechende Einblicke kostenlos, insbesondere auf diversen X Kanälen wie Zerohedge oder The Kobeissi Letter.
Wer den Börsenbrief ausprobieren möchte, kann das mit einem Risiko in Höhe eines Monatsbeitrages machen, der vor Ablauf einer Frist von 14 Tagen und danach monatlich wieder gekündigt werden kann.
Gurufocus
Diese Plattform wird in den vorgenannten Ausbildungsinhalten mehrfach referenziert. Ich habe mir daraufhin mit 30% Rabatt das Premium Paket gekauft. Dank günstiger EUR/USD Konstellation für 397,51€/Jahr bzw. 33,13€ pro Monat. Bereits nach zwei Tagen merkte ich, dass ich von dem Angebot begeistert bin. Mehr dazu in den nächsten Beiträgen.
Wer auch schnuppern mag und diesen Link zu Gurufocus* [*Werbelink] verwendet und ein Abo abschließt, der bekommt genau wie ich, einen Monat kostenloser Nutzung geschenkt.
KI-Assistent
Da ich mittlerweile täglich Grok AI verwende, führe ich einen neuen Abschnitt im monatlichen Money Report ein, der Abfragen enthält, die ich zum Trading verwende:




Zitat des Monats
„Wenn ich kein vernünftiges Chancen-Risiko-Verhältnis sehe und trotzdem in den Markt gehe, kann ich auch gleich im Casino auf Schwarz oder Rot setzen“
-Florian Homm-
Pech des Monats
Zum wiederholten Mal hat mich mein derzeitiger E-Mail-Provider ausgesperrt und ich kann in Paraguay weder die Webanmeldung benutzen noch IMAP. Der träge Support schickte mir auf Nachfrage eine Nachricht mit dem Inhalt, dass der Zugriff aus Sicherheitsgründen gesperrt worden sei. Aber ich könne doch die tolle App nutzen. Nein Danke, weder kann ich die Fummelei auf dem Smartphone leiden noch lässt sich damit professionell arbeiten. Kassiert wird der Jahresbeitrag natürlich weiterhin. Also dann, Kündigung und ein passendes Statement auf Trustpilot.
Aktuell funktioniert IMAP wieder, aber mit so einer Unternehmenskultur kann ich keine Partnerschaft aufrecht erhalten.
Neustart und Abfahrt
Ab Januar geht es wieder los. Mit neuen Werkzeugen und Methoden und mehr Beiträgen. Auch meine Zielsetzungen werde ich dann veröffentlichen. Vielen Dank an das Universum, dass ich die ganzen Höhen und Tiefen durchleben darf. Ich muss jetzt auf meine neue 800er steigen und die Chicas beeindrucken. Danach werde ich mir noch ein oder zwei Folgen von Landman ansehen, weil die Serie so herrlich gut zu meinem primitiven Niveau passt. Also dann, alles Liebe und viel Erfolg für dein Vorhaben in 2026!
Ende des Money Report Dezember 2025!

