Die Komfortzone

Die Komfortzone

Sie ist angenehm. Sie gibt dir Sicherheit. Du kennst deinen Auftrag, du weißt, was erledigt werden muss. Sie minimiert die Menge der unangenehmen Gefühle und erfordert keinen weiteren Energieaufwand. Gleichzeitig macht sie dich zu einem programmierten Roboter. Dein Gehirn verwendet damit stets die gleichen eingetretenen Pfade. Anpassungen sind nicht mehr erforderlich.
Die Rede ist von der Komfortzone.

Detailbeschreibung

Unter der Komfortzone versteht man den Zustand eines problemlosen Tagesablaufes. Nach dem Aufwachen sind die Aufgaben klar erkennbar, die Bedürfnisse wie Toilettengang und Nahrungsaufnahme werden leicht erfüllt. Alle Rechnungen sind bezahlt, die Arbeit oder die Ausbildung geben finanzielle und soziale Sicherheit. Versicherungen übernehmen alle Eventualitäten und diverse Apps oder Gerätschaften erleichtern den Alltag.

Trügerische Sicherheit

Die Komfortzone kann leider schnell zerbrechen. Gerät der Job in Gefahr oder führt ein gesundheitliches Problem zur Arbeitsunfähigkeit, sind die Veränderungen teilweise derart drastisch, dass es zu großen Problemen führt. Ehen werden geschieden, Drogen werden zum alltäglichen Begleiter. Die eigene Stimmung befindet sich im negativen Bereich.

Nachteil der Komfortzone

Die Komfortzone hält dich davon ab, neue Erfahrungen zu sammeln. Sie verhindert ein Anpassen des Gehirns an neue Umstände. Sie lässt dich nicht weiter wachsen. Du bist ein Roboter mit festgelegten Prozeduren. Du kannst das Leben kaum noch spüren. Alles spielt sich in der eigenen Echokammer ab. Täglich grüßt das Murmeltier. Ein Tag ist wie der Andere.

Jenseits der Komfortzone

Einmal raus aus der Zone spürt man wieder alle Gefühle. Dazu gehören auch Sorgen , Ängste und Trauer. Man spürt das Leben. Wenn es gut läuft, stellt man fest, dass man mehr kann als man bisher wusste. Gestern auf dem Bau die Knochen verschlissen und heute Finanzjongleur beim Broker. Alltägliche Probleme erscheinen lächerlich, schließlich hast du schon schlimmeres bewältigt. Erfolg liegt auf der anderen Seite der Angst.

Raus aus der Echokammer

Schon kleine Veränderungen geben deinem Gehirn neue Impulse. Vielleicht probierst du mal eine andere Ernährungsform aus. Oder du gibst deinem Haustier einen neuen Namen und beobachtest, wie lange so etwas dauert. Wenn du mutiger bist, kündigst du vielleicht einfach deinen Job und probierst etwas Neues. Schmerzfreie Menschen wandern vielleicht aus.
Egal wie groß die Veränderung auch sein mag, sie bringt dir immer einen Gewinn. Vor allem dann, wenn du weist, dass man aus einer negativen Erfahrung auch immer etwas Gutes gewinnen kann.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.