Hallo ich bin die Börse

Hallo, ich bin die Börse

Milchstraße, Planet Erde. Das fiktive Ich sitzt am PC und lässt die Gedanken kreisen. Es entwickelt sich ein Dialog mit der Börse. Das ist dieses böse Ding, bei dem es entweder steinreiche Porschefahrer oder Privatleute mit verbrannten Fingern gibt.
Die Börse ist an diesem Tage sehr redselig und plaudert aus dem Nähkästchen. Das fiktive Ich hört gespannt zu. Die Börse beginnt mit den Worten: “Hallo, ich bin die Börse”.

Neutral

Ich habe zwar nicht immer geöffnet, aber bei mir kannst du jederzeit reinschauen. Es gibt keine Anwesenheitspflicht. Ich kontrolliere nicht, ob du hier bist. Ebenso verlange ich keinen Schulabschluss. Ich erwarte keine politisch korrekten Einstellungen. Du benötigst bei mir kein Wertesystem. Es ist mir egal, was du bislang gemacht hast. Es spielt keine Rolle, was du gut oder schlecht findest. Ich bevorzuge niemanden. Jeder ist bei mir willkommen. Ich denke nichts über dich.

Fair

Du kannst bei mir Geld erhalten oder ausgeben. Du kannst deine Spielsucht entdecken und alles verlieren. Außerdem kannst du es ruhig angehen lassen und langsam wohlhabend werden. Wenn du dich anstrengst, bekommst du mehr als andere. Manchmal verbrennst du dir vielleicht die Finger. In jedem Falle lernst du immer etwas dazu. Sofern du mal keine Lust auf mich hast, wirst du vermutlich weniger verdienen. Strengst du dich dagegen an, wirst du sicherlich belohnt werden. Gelegentlich stelle ich dich auf die Probe und teste deinen Fortschritt und deinen Charakter.

Aufgewacht

Das fiktive Ich schaut sich die Börsenkurse an und denkt an die ersten Worte der Börse: “Hallo, ich bin die Börse”. Es reflektiert den Inhalt der danach gesprochenen Sätze und beschließt, von nun an jeden Tag etwas mehr Zeit an der Börse zu verbringen.

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